Zum Thema Gesundheit

Gastrointestinale Infektionen

Durch rechtzeitigen Nachweis von Gastroenteritis-Erregern lässt sich der Schaden minimieren.

Gastroenteritis bezieht sich auf die Entzündung und Reizung des Magens und des Darms, die zu Symptomen wie Durchfall, Übelkeit, Magenweh, Krämpfen, Erbrechen und Fieber führen. Durchfall und Erbrechen wiederum verursachen Wasserverlust (Dehydrierung) und Mundtrockenheit. Gastroenteritis kann durch virale, bakterielle oder parasitäre Infektionen verursacht werden, aber auch durch Medikamente, Giftstoffe in manchen Nahrungsmitteln oder Verunreinigung von Nahrung und Wasser mit Schwermetall. Zur Behandlung einer Gastroenteritis bzw. der damit verbundenen Symptomatik mit Übelkeit und Erbrechen stehen Antibiotika oder Antiemetika und gegebenenfalls auch Impfstoffe zur Verfügung. Gastroenteritis-Erreger sind verschiedene Magendarmviren, Magendarmbakterien und Magendarmparasiten.

Roche bietet verschiedene Optionen zum Nachweis von Gastroenteritis-Erregern. Von gebrauchsfertigen einzelnen Tests über speziell zusammengestellte Panels zum Nachweis seltener oder neu auftretender Pathogene bis hin zu erweiterbaren Tests mit Abstimmung auf das jeweilige Probenaufkommen steht ein breites Angebot unterschiedlicher Tests zur Auswahl.

 

Magendarmviren

 

Eine virale Gastroenteritis bzw. «Magen-Darm-Grippe» ist eine Entzündung des Magens und des Darms, die von einer ganzen Reihe von Viren hervorgerufen werden kann. Virale Gastroenteritiden sind hoch ansteckend und können durch engen Kontakt mit infizierten Personen oder durch kontaminierte Nahrungsmittel oder Wasser übertragen werden. Sie sind weltweit verbreitet, wobei 20 % aller Fälle auf das Norovirus zurückzuführen sind.1 Rund 200 Millionen Fälle von Gastroenteritis treten bei Kindern im Alter unter 5 Jahren auf und führen jedes Jahr schätzungsweise zu 50’000 Todesfällen bei Kindern, die meisten davon in Entwicklungsländern. Noroviruserkrankungen sind jedoch sowohl in Ländern mit niedrigem als auch in solchen mit hohem Einkommen ein Problem. Schätzungen zufolge verursacht das Norovirus aufgrund der Inanspruchnahme von Ressourcen zur medizinischen Versorgung und von Produktionsausfällen jedes Jahr weltweit Kosten in Höhe von 60 Mrd. USD.1

In den USA erkranken jährlich ungefähr 20 Millionen Menschen an einer Norovirus-Infektion, die meisten durch engen Kontakt mit infizierten Personen oder durch den Verzehr kontaminierter Nahrungsmittel. Damit stellt das Norovirus in den USA die führende Ursache für Ausbrüche von Erkrankungen durch kontaminierte Nahrungsmittel dar. Etwa 70 % der berichteten Norovirus-Ausbrüche durch kontaminierte Nahrungsmittel werden durch infizierte Arbeitskräfte im Nahrungsmittelsektor verursacht.2

 

Magendarmbakterien

 

Die meisten Menschen erkranken irgendwann einmal im Leben an einer durch Nahrungsmittel übertragenen Krankheit.  Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation beläuft sich die Zahl der Menschen, die aufgrund des Verzehrs von mit schädlichen Bakterien, Viren, Parasiten oder chemischen Substanzen verunreinigten Nahrungsmitteln erkranken, auf 600 Millionen. Es gibt mehr als 200 solche Krankheiten – von Durchfall bis hin zu Krebs.3

 

Antimikrobiotika sind wichtige Arzneimittel zur Behandlung bakterieller Infektionen, aber ihr übermässiger Einsatz wurde mit dem Auftreten behandlungsresistenter Stämme in Verbindung gebracht.4

 

Magendarmparasiten

 

Unsauberes Wasser ist ein weltweites ernstes Problem und kann starke Schmerzen und Funktionsbeschränkungen verursachen und sogar zum Tod führen.5 Verunreinigte Nahrung und unsauberes Wasser sind häufig die Quelle von Infektionen mit Parasiten. Manche Parasiten gelangen durch versehentliche Aufnahme von Nahrung oder Wasser, die mit dem Kot von infizierten Tieren verunreinigt sind, in den menschlichen Körper.

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Cdiff
 

Clostridium difficile (C. diff) ist die häufigste gesundheitsbezogene Infektion, die antibiotisch bedingten Durchfall verursacht.

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