Beitrag

Wie Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein einen Wettbewerbsvorteil generieren

cobas® pure integrated solutions

Swiss Launch in July 2021

Auf lange Sicht an der Spitze bleiben

1987 veröffentlichte die Brundtland-Kommission (World Commission on Environment and Development) einen Bericht mit dem Titel «Our Common Future» bzw. «Unsere gemeinsame Zukunft».1 Darin ist Nachhaltigkeit definiert als «eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation befriedigt, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden».1

 

Die Bedeutung eines nachhaltigen Managements und der Wert der Umsetzung von Strategien, bei denen es mehr um langfristigen Nutzen als um schnellen Gewinn geht, sind heute offensichtlicher denn je. Die Idee, Labore «grüner» zu machen, ist inzwischen ein weltweiter Trend2 – und das zu Recht.

 

Im Vergleich zu einem typischen Bürogebäude verbrauchen klinische Labore weitaus mehr Energie und Wasser und produzieren mehr Abfall.3,4 Angesichts der steigenden Erwartungen an Verantwortlichkeit und Transparenz ist es für Unternehmen ausserordentlich wichtig, sich ihres ökologischen Fussabdrucks bewusst zu sein und Initiativen zu ergreifen, um nachhaltig zu wachsen. Davon profitiert nicht nur die Umwelt: Vielmehr kann eine solche Haltung auch zu einer Steigerung des wirtschaftlichen Erfolgs und der langfristigen Performance beitragen. 

Nahaufnahme des cobas pure-Analysesystems

Nachhaltigkeitsanreize für Unternehmen

Profit

 

Verbesserung des finanziellen Ergebnisses5-8

 

Programme für ökologische und soziale Nachhaltigkeit sind wichtig für eine gute finanzielle Performance und hängen in hohem Mass damit zusammen.8 Unternehmen mit hohen Bewertungen für ökologische, soziale und mit der Unternehmensverantwortung verbundene Faktoren haben nachweislich niedrigere Fremd- und Eigenkapitalkosten. Darüber hinaus liegt ihr mittel- (drei bis fünf Jahre) und langfristiges (fünf bis zehn Jahre) Ergebnis über der Marktentwicklung.8

 

Risikomanagement

 

Verbesserung des Risikomanagements7,8

 

Führende Unternehmen nutzen Nachhaltigkeitsinitiativen, um die Gefährdung ihrer Lieferkette und Betriebsabläufe, ihres Rufs und ihrer Betriebserlaubnis zu verringern.8 Untersuchungen von McKinsey ergaben, dass der Wertverlust bei Ausserachtlassen des Themas Nachhaltigkeit 25 bis 70 Prozent des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen betragen kann.8

Innovative Produkte

 

Förderung von Innovation6-8,11

 

Die Umgestaltung von Produkten, Technologien und Prozessen im Einklang mit ökologischen Standards und sozialen Anforderungen eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten. Die Chance ist gross, dass sich Innovationen, die den Einsatz wichtiger Ressourcen wie Energie, Kohlenstoff, Wasser sowie Werkstoffe und Abfall betreffen, auszahlen. Diese fünf Ressourcen wirken sich stark auf die Lieferkette eines Unternehmens aus. Zusätzlich ist das Potenzial zur Steigerung der Effizienz und zur Kostensenkung bei diesen Ressourcen erheblich.11

Partnerschaft

 

Wettbewerbsvorteil durch Einbindung von Stakeholdern7

 

Traditionelle Geschäftsmodelle zielen im Allgemeinen auf eine Wertsteigerung für Anteilseigner ab, was häufig auf Kosten anderer Stakeholder wie etwa der Mitarbeiter, der Lieferketten, der Gesellschaft und der Umwelt geht. Nachhaltige Unternehmen definieren das Unternehmensökosystem neu, indem sie Modelle entwerfen, die Wert für alle schaffen.

Ansehen

 

Verbesserung der Reputation als Arbeitgeber und der Talentgewinnung7,9,10

 

Die Attraktivität als Arbeitgeber für vorhandene und neue Mitarbeiter ist ein entscheidender Faktor für die unternehmerische Performance und ein potenzieller Wettbewerbsvorteil. Untersuchungen legen nahe, dass der Ruf eines Unternehmens und der Wert, den es auf Nachhaltigkeit legt, heutzutage wichtige Faktoren für Arbeitssuchende sind, die sich einen sozial und ethisch verantwortlichen Arbeitgeber wünschen.9,10

Einführung einer «grünen» Beschaffungspolitik für nachhaltiges Wachstum

 

Ein wichtiges Ziel in puncto Nachhaltigkeit, das sich direkt umsetzen lässt, ist die Einführung einer umweltfreundlichen Beschaffungspolitik.Die Hersteller von Laborgeräten sind sich der Bedeutung umweltverträglicher Praktiken bewusst und sollten ökologisch effiziente Geräte anbieten können.

Berücksichtigen Sie daher bei der Anschaffung eines neuen Analysesystems die folgenden Faktoren, die zu einer Reduzierung der Umweltbelastung beitragen können.

Nachhaltiges Wachstum

Fester & flüssiger Abfall

Entscheiden Sie sich nach Möglichkeit für einen Anbieter, der kontinuierlich um Verbesserungen bestrebt ist und dem es ein Anliegen ist, Festabfall zu reduzieren, ohne dass die Ergebnisqualität darunter leidet.

Wasser- & Energie-verbrauch

Prüfen Sie, ob es die infrage kommende Lösung ermöglicht, verschiedene Fachbereiche und Assays auf einer Plattform zu konsolidieren, und ob sich dadurch der Ressourcenverbrauch reduzieren liesse.

 

Aufrüstung/
Recycling

Erkundigen Sie sich danach, ob das Unternehmen anbietet, Geräte und Instrumente, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, zu recyceln oder aufzurüsten.

Gesamtstrategie mit Blick auf die Umwelt

Entscheiden Sie sich nach Möglichkeit für Anbieter, die Wert auf Nachhaltigkeit legen und die ihre sicherheits-, gesundheits- und umweltrelevanten Verfahren an ISO 14000 ausrichten.12

 

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Abkürzungen: 

ISO:  International Organisation for Standardisation (Internationale Organisation für Normung)

  1. Brundtland-Kommission (World Commission on Environment and Development). (1987). Bericht verfügbar auf: http://www.un-documents.net/our-common-future.pdf [Stand: November 2020]

  2. Relph R. (2020). Artikel verfügbar auf: https://www.labmanager.com/business-management/making-sustainable-labs-a-reality-22090 [Stand: November 2020]

  3. Lopez JB. (2017). Clin Biochem Rev 38, 3–11 

  4. Burton A and Krug B. (2017). Artikel verfügbar auf: https://www.onepointesolutions.com/common-challenges-and-opportunities-for-creating-a-sustainable-lab/

  5. Eccles RG, Ioannou I und Serafeim G. Aufsatz verfügbar auf: http://www.nber.org/papers/w17950.pdf [Stand: November 2020]

  6. Cerin P und Karlson L. (2002). Ecological Economics 40, 13-22 

  7. Whelen T and Fink C. (2016). Artikel verfügbar auf: https://hbr.org/2016/10/the-comprehensive-business-case-for-sustainability [Stand: November 2020]

  8. Bonini S und Swartz S. (2014). Bericht verfügbar auf: https://www.mckinsey.com/~/media/mckinsey/dotcom/client_service/sustainability/pdfs/mck%20on%20srp%202014/srp_2014_profits%20with%20purpose [Stand: November 2020]

  9. Jenkin M. (2015). Artikel verfügbar auf: https://www.theguardian.com/sustainable-business/2015/may/05/millennials-employment-employers-values-ethics-jobs [Stand: November 2020]

  10. Cone Communications LLC. (2016). Artikel verfügbar auf: https://www.conecomm.com/research-blog/2016-millennial-employee-engagement-study [Stand: November 2020]

  11. Capozucca P. (2012). Artikel verfügbar auf: https://www2.deloitte.com/us/en/insights/deloitte-review/issue-10/sustainability-2-0-innovation-and-growth-through-sustainability.html#:~:text=In%20many%20cases%2C%20sustainability%20can,can%20pay%20off%20especially%20well. [Stand: November 2020]

  12. International Organisation of Standards (Internationale Organisation für Normung). ISO-Beschreibung verfügbar auf:  https://www.iso.org/iso-14001-environmental-management.html [Stand: November 2020]