Roche Elecsys® für hoch-sensitives Troponin T

Schnellere Diagnose eines akuten Myokardinfarkts

Roche Troponin T-high sensitive (cTnT-hs)

Die akkurate Diagnose eines akuten Myokardinfarkts (AMI) ist oftmals schwierig und zeitintensiv

 

  • Da die 1-Jahres-Sterberate in jeder halben Stunde, die zwischen Symptombeginn und Behandlung verstreicht, um 7,5 % steigt, ist eine frühzeitige Diagnose von entscheidender Bedeutung1
  • Bei NSTEMI beträgt die 1-Jahres-Sterberate 11,6 % vs. 9 % bei STEMI2
  • In Industrieländern sind koronare Herzkrankheiten die Todesursache Nummer 13
  • Die Erkennung eines Anstiegs bzw. Abfalls von Troponin ist der Grundstein bei der Diagnose eines Myokardinfarkts4

 

Frühzeitige AMI-Diagnose mit dem hochsensitiven Troponin T-Assay von Roche anhand des T0/1-Stunden- oder 3-Stunden-Algorithmus

 

  •  Der schnellere Algorithmus zum Ausschluss bzw. zur Erkennung eines AMI innerhalb von 1 Stunde oder 3 Stunden mit dem hochsensitiven Troponin T-Assay (TnT-hs) wird in der Leitlinie der European Society of Cardiology (ESC) von 2015 für akutes Koronarsyndrom (AKS) ohne ST-Hebung empfohlen5
  •  Die Leistung des 0/1-Stunden ­Algorithmus des TnT-hs wurde in drei multizentrischen Studien bei mehr als 3’038 Patienten validiert. Deren Ergebnisse zeigen, dass damit bei >75 % der Patienten innerhalb von 1 Stunde eine Triage stattfinden kann6,7,8
  •  Der hohe negative prädiktive Wert (99.1 % - 100 %) und die niedrige 30-Tage-­Sterberate (0.0 % - 0.2 %) bestätigten die Sicherheit dieses Ansatzes für die baldige Entlassung6,7,8

 

Vorteile der Aufnahme des Roche TnT-hs Assays in die Routinepraxis:

 

  • Schnellere Diagnose und bessere Patientenversorgung9,10
  • Reduzierung der Notwendigkeit von kardialen Belastungstests um mehr als 30 %9
  • Verkürzung des Zeitraums, die der Patient in der Notaufnahme verbringt, um fast 80 Minuten auf 2.1 Stunden, sowie mögliche Kosteneinsparungen9,10
  • Identifizierung einer grösseren Anzahl von Risikopatienten ­ohne unnötige Überhöhung des Ressourceneinsatzes im Spital11
cTnT-hs in routine practice

Übereinstimmende Ergebnisse zwischen den Roche-Laborplattformen CARDIAC POC Troponin T und Troponin T-hs ab einer Konzentration von 40 ng/L

 

TnT-hs und POC TnT von Roche bieten einen evidenzbasierten Cutoffwert für das sofortige Rule-In (≈50 ng/l) eines AMI, sodass schneller eine angemessene Behandlung erfolgen kann5,12

Consistent correlation

Der Roche TnT-hs Assay erfüllt die Definition eines hochsensitiven Troponin-Tests der International Federation of Clinical Chemistry (IFCC)

 

Basierend auf der universellen Definition eines Myokardinfarkts wird von der IFCC die Verwendung eines Troponin-Tests empfohlen, der den oberen Referenzgrenzwert (Upper Reference Limit, URL) am 99. Perzentil mit einer analytischen Präzision von ≤ 10 % (%-VK; Variationskoeffizient) messen kann.4,13 Der TnT-hs-Test von Roche erzielt in Bezug auf den URL am 99. Perzentil (definiert als 14 ng/dl) einen VK von unter 10 % und wird dieser Empfehlung somit gerecht.14

 

Darüber hinaus zeichnet sich ein hochsensitiver Troponin-Test der Definition der IFCC zufolge dadurch aus, dass er bei ≥ 50 % der gesunden Personen Troponin über der Nachweisgrenze (Limit of Detection, LoD) messen kann.13 So wurde zum Beispiel in einer multizentrischen Studie berichtet, dass bei 57 % der gesunden Personen mit dem TnT-hs Konzentrationen über 3 ng/l gemessen wurden.14,15 In Studien mit dem cobas e 601/e 602 lag die LoD bei 2.05 – 2.85 ng/l.15

 

Diese Analyseleistung bedeutet erhebliche klinische Vorteile, welche die akkurate Diagnose eines akuten Koronarsyndroms beschleunigen.5-11

Roche Troponin T-high sensitive (TnT-hs)

Roche Troponin T-Test mit hoher Sensitivität (TnT-hs)

  • Testdauer

    9 Minuten STAT-Assay

  • Oberer Referenzgrenzwert am 99. Perzentil

    14 ng/L (pg/mL)

  • Präzision: 10 % VK

    13 ng/L (pg/mL)

  • Probenmaterial

    Heparin-, EDTA-Plasma und -Serum

     

Literatur

 

  1. De Lucca G et al (2004). Circulation 109(10), 1223-5.
  2. Montalescot G et al (2007). Eur Heart J 28, 1409-17.
  3. Roger L V (2007). Med Clin North Am 91(4), 537-52.
  4. Thygesen, K. et al. (2012). J. Am. Coll Cardiol; 60:1581-98.
  5. Roffi, M. et al. (2015). Eur Heart J 2016; 37(3):267-315.
  6. Reichlin, T. et al. (2012). Arch Intern Med; 172(16):1211-8.
  7. Reichlin, T. et al. (2015). CMAJ; 187(8): E243-52.
  8. Mueller, C. et al. (2016). Annal Emerg Med.;68(1):76-87.
  9. Twerenbold, R. et al. (2016). Eur Heart J. 2016 Nov 21; 37(44):3324-3332.
  10. Ambavane, A et al. (2017), PLoS One 12(11), e0187662.
  11. Eggers, K.M. et al. (2016). Eur Heart J 2016 Aug 7;37(30):2417-24.
  12. Stengaard C et al (2013). Am J Cardiol 112, 1361-6.
  13. Apple, F.S. et al. (2015). Clin, Biochem.; 48(4-5):201-3.
  14. Roche Troponin T hs and Troponin T hs STAT package insert 2016-18.
  15. Saenger, A.K. et al. (2011). Clin Chim Acta; 412(9-10):748-54.