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Therapeutisches Drug Monitoring

Veröffentlicht am September 29, 2025 | 30 Min. Lesezeit
Therapeutisches Drug Monitoring

Fachvortragsreihe zu Therapeutischem Drug Monitoring von Antibiotika

Das Therapeutische Drug Monitoring (TDM) von Antibiotika ist ein interprofessionelles Konzept, dessen Ziel es ist, die Unter- und Überdosierung von Antibiotika in der Intensivmedizin zu minimieren ist. Es ist entscheidend, um individuelle pharmakokinetische Unterschiede zu erkennen und die Dosierung gezielt anzupassen. Dieses Konzept vereint verschiedene Berufsgruppen wie (Intensiv-)Medizin, klinische Pharmazie, Pflege und Labor.¹ Die Experten Dr. Ute Chiriac und Dr. Otto Frey geben umfassende Einblicke in die relevanten Aspekte wie die Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von Antibiotika, die relevanten Patientengruppen, die verfügbaren Dosierungstools und das Ganze begleitet von Fallbeispielen aus dem klinischen Alltag.

Die Expert:innen stellen sich vor

Dr. Ute Chiriac stellt sich vor

Dr. Ute Chiriac ist Stationsapothekerin in der Krankenhausapotheke des Universitätsklinikums Heidelberg. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte umfassen die Visitenbegleitung, Arzneitmitteltherapieberatung sowie die Arzneimittelanamnese. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Antibiotic Stewardship (ABS)-Teams und konzentriert ihre Forschung auf das Therapeutische Drug Monitoring, insbesondere die Pharmakokinetik von Antiinfektiva, vor allem Antibiotika.

Dr. Otto Frey stellt sich vor

Dr. Otto Frey ist Klinikapotheker an den Kliniken des Landkreises Heidenheim und betreut hauptsächlich die Intensivstationen. Er hat langjährige Erfahrung in der Etablierung des Therapeutischen Drug Monitoring (TDM) mit Schwerpunkt auf Antibiotika bei Intensivpatienten und hat dabei bereits viele Tausend Patienten betreut.

cobas® i 601 Lösung von Roche

TDM in der Routine

TDM  ist ein komplexer, interdisziplinärer Prozess, der in jedem seiner Schritte höchste Präzision erfordert. Aus diesem Grund ist eine robuste und zuverlässige Labormethode die entscheidende Voraussetzung für die Erstellung genauer Befunde. Die klinische Massenspektrometrie gilt als analytische Methode, die mehrere Vorteile mit sich bringt, darunter verbesserte Spezifität, breitere lineare Bereiche sowie die Möglichkeit, aktive Ausgangssubstanz als auch Metaboliten (oder mehrere Begleitmedikamente gleichzeitig) zu messen.² Speziell für das Routinelabor konzipiert, liefert unsere cobas® i 601 Lösung nicht nur präzise Ergebnisse, sondern optimiert zudem den gesamten Workflow im Laborbetrieb. Dies ermöglicht es Ihren Laborpartnern, höhere Durchsätze zu erzielen, 24/7 konsistente Ergebnisse zu liefern und so eine bessere Patientenversorgung zu unterstützen.

Referenzen

  1. Brinkmann A, Chiriac U, Liebchen U, Grabein B, Hagel S, Kunzelmann AK et al: Antibiotikatherapie bei kritisch Kranken auf der Intensivstation – was sollten wir beachten und nicht aus dem Fokus verlieren? Anästh Intensivmed 2024;65:52–64. DOI: 10.19224/ai2024.052

  2. Thomas SN, et al. Liquid chromatography-tandem mass spectrometry for clinical diagnostics. Nat Rev Methods Primers. 2022;2(1):96.

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