Gynäkologie und Reproduktionsmedizin

Diagnostische Lösungen die gynäkologische und reproduktive Gesundheit.


Caring encounter between a woman and her gynecologist

Der Unterschied für Millionen von Frauen und ihre Familien weltweit

Unsere Verpflichtung

Engagement für Verbesserungen in der Gynäkologie und reproduktiven Gesundheit

Die Gesundheit einer Frau umfasst eine Reihe von reproduktiven und frauenspezifischen Bedürfnissen, die sich im Laufe der Zeit je nach Alter, externen Faktoren und Interessen hinsichtlich Familienplanung ändern.

Roche investiert erheblich in das Gesundheitswesen, das Frauen hilft, ihr Wohlbefinden, ihre Fruchtbarkeit und Schwangerschaften zu schützen.

Unsere fortschrittlichen Diagnostika beruhen auf innovativen Technologien, die zeitnahe und relevante Antworten ermöglichen und bei klinischen Versorgungsentscheidungen helfen. Die Versorgung einer Frau kann individuell mithilfe des richtigen Tests zur richtigen Zeit zur Vermeidung von Über- und Unterbehandlungen optimiert werden.

Zu wissen, dass unsere Tests umfangreich validiert sind und im Laufe des Lebens einer Frau einen medizinischen Wert liefern, ist besonders wichtig – von der Konzeptionsplanung über das Neugeborenen-Screening, die Schwangerschaft und Entbindung bis hin zur Menopause.

Krankheitslast

Eine Reihe von Herausforderungen in den Gynälologie- und Reproduktionsbereichen

Im Bereich der Gynäkologie und reproduktiven Gesundheit gibt es verschiedene Erkrankungen, von denen Frauen betroffen sein können.

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)

PCOS ist eine Hormonstörung, die 3,4 % der Frauen weltweit betrifft, den Eisprung beeinträchtigt1 und andere Symptome wie ausbleibende oder unregelmäßige Menstruationsperioden, übermäßiges Haarwachstum, Akne, Unfruchtbarkeit und Gewichtszunahme sowie zusätzliche gesundheitliche Komplikationen verursacht.2 Die Diagnose von PCOS ist historisch schwierig; die quantitative Bestimmung von Anti-Müller-Hormon in Plasma oder Serum kann bei der Identifizierung der polyzystischen Ovarialmorphologie bei PCOS-Diagnosen helfen. Die biologischen und psychologischen Auswirkungen von PCOS können langfristig sein und sich auf das körperliche und emotionale Wohlbefinden auswirken.2

Fortpflanzungsfähigkeit

Es gibt viele verschiedene Ursachen für Unfruchtbarkeit und etwa eines von sechs Paaren hat weltweit mit Unfruchtbarkeit zu kämpfen.3 Unfruchtbarkeit kann für Paare in vielerlei Hinsicht eine erhebliche Belastung darstellen, von psychischem Stress bis hin zu finanziellen Belastungen durch hohe Auslagen bei Behandlungen.4

Präeklampsie

Als eine der Hauptursachen für fetale und mütterliche Morbidität und Mortalität betrifft Präeklampsie weltweit bis zu 3 bis 5 % der Schwangerschaften.5 Entsprechende Komplikationen bei Mutter und Kind können zu einer Aufnahme auf die Intensivstation führen und eine ernsthafte Belastung für das medizinische Fachpersonal darstellen.6

Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes wird vorübergehend durch eine Schwangerschaft ausgelöst und tritt bei 16,7 Prozent aller Schwangerschaften auf.7 Er verschwindet normalerweise nach der Schwangerschaft, aber bei einigen Frauen hat er langfristige Auswirkungen, da er das Risiko erhöht, später im Leben Typ-2-Diabetes zu entwickeln.7

Sexuell übertragbare Infektionen

Weltweit werden jeden Tag mehr als eine Million Geschlechtskrankheiten übertragen. Die Mehrzahl dieser Infektionen kann asymptomatisch verlaufen, d. h. sie können lange Zeit unbemerkt bleiben.8 Bestimmte Geschlechtskrankheiten können bei Frauen, wenn sie unentdeckt und unbehandelt bleiben, zu schwerwiegenden Komplikationen führen, darunter Unfruchtbarkeit und ein Risiko für die Schwangerschaft oder das Neugeborene bei der Geburt.8

Gynäkologische Krebserkrankungen

Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane, wie Eierstock-, Gebärmutterschleimhaut- und Gebärmutterhalskrebs, betreffen weltweit viele Frauen. Gebärmutterhalskrebs ist mit rund 660.000 Neuerkrankungen im Jahr 2022 die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen weltweit.9

Diagnostische Herausforderungen und Auswirkungen

Die Gesundheitsversorgung von Frauen ist mit spezifischen Herausforderungen verbunden

Zu lange schon hat die Wissenschaft die Männer als "Standardmenschen" in den Mittelpunkt gestellt und die Frauen übersehen. Als Ergebnis leiden die Frauen heute in Bezug auf Behandlung, Versorgung und Zugang zu Gesundheitsversorgung an den Folgen von Ungleichheiten. Hinzu kommen noch eine Reihe spezifischer Herausforderungen in der gynäkologischen und reproduktiven Versorgung:

  • Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): Es kann schwierig sein, es zu diagnostizieren, da die Symptome eine Vielzahl möglicher Ursachen haben, wie Gebärmuttermyome, entzündliche Erkrankungen des Beckens oder Polypen. Da Fehldiagnosen häufig vorkommen, können Frauen manchmal Jahre mit PCOS-Symptomen leben, bevor sie richtig diagnostiziert werden.10
  • Fortpflanzungsfähigkeit: Obwohl viele Faktoren zu Unfruchtbarkeit beitragen können, ist eine niedrige Eizellenreserve eine der Hauptursachen.11 Da Paare länger auf Kinder warten, wurde dies zu einem wichtigen Faktor, weil die Eifollikelanzahl mit dem Alter abnimmt.12,13,14,15 Tests auf die Eizellenreserve liefern Informationen über die verbleibenden Eizellen und die Anzahl der fruchtbaren Jahre, die eine Frau noch hat.12
  • Präeklampsie: Mit einer Präeklampsie sind viele Herausforderungen verbunden, darunter ein Mangel an wirksamen Behandlungsoptionen, die Abwägung zwischen den Risiken für die Mutter und den Fötus, der Bedarf für einen zuverlässigen Test zur Beurteilung der Schwere der Erkrankung und des Fortschreitens sowie die Notwendigkeit einer spezifischen Versorgung. 16,17,18,19
  • Nicht-invasive pränatale Tests: Schwangeren wird routinemäßig ein Screening auf Trisomien vorgeschlagen, aber das konventionelle Screening hat seine Grenzen. Ein Viertel aller Fälle des Down-Syndroms bei schwangeren Frauen wird beim herkömmlichen Screening nicht erkannt,20 und invasive Verfahren wie Amniozentese sind mit dem Risiko einer Fehlgeburt verbunden.20
  • Sexuell übertragbare Infektionen: Viele dieser Infektionen verursachen keine Symptome und werden infolgedessen nicht festgestellt und behandelt. Verschiedene anatomische Stellen können mit mehreren Geschlechtskrankheiten assoziiert sein, daher ist eine offene Diskussion des Sexualverhaltens und der Anamnese des Patienten für eine vollständige Risikobewertung erforderlich.
  • Gynäkologische Krebserkrankungen: Die Früherkennung gynäkologischer Krebserkrankungen kann schwierig sein, da es oft keine Symptome gibt, bis sie sich in einem fortgeschritteneren Stadium befinden.21 Trotz der Fortschritte, die ihn zu fast 100 % vermeidbar machen, bleibt Gebärmutterhalskrebs eine der tödlichsten Krebsarten bei Frauen. Das Screening mit einem HPV-Test bietet eine signifikant bessere Sensitivität zur Bestimmung von Frauen mit erhöhtem Risiko im Vergleich zu einer herkömmlichen PAP-Zytologie, die häufig eine Erkrankung nicht findet. Studien haben gezeigt, dass fast eine von drei Frauen, bei der Krebs diagnostiziert wurde, ein normales PAP-Zytologie-Ergebnis hatte. Die HPV-DNA-Testtechnologie ermöglicht es Patientinnen auch, ihre Proben für die Gebärmutterhalskrebsvorsorge selbst zu entnehmen, was die Hürden für die Gesundheitsversorgung, mit denen viele Frauen in unterversorgten Regionen konfrontiert sind, erheblich senken könnte.22,23

Vorgestellte Produkte

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Vorteile der Diagnostika von Roche für die Gynäkologie und reproduktive Gesundheit

Innovatives Know-how

Einzigartige Lösungen von einem vertrauenswürdigen Anbieter

Als Marktführer in der In-vitro-Diagnostik bietet Roche vertrauenswürdige und innovative Lösungen, um Risiken zu bewerten, Krankheiten zu finden und Patienten zu überwachen. Im Jahr 2020 wurden weltweit mehr als 75 Millionen Frauen getestet.

Wir haben spezifische Lösungen, um den einzigartigen gynäkologischen und reproduktiven Bedürfnissen von Frauen gerecht zu werden. Dank Roch im Jahr 2020:24

  • Fortpflanzungsfähigkeit: Mehr als 1 Million Frauen zogen AMH/AMH Plus bei der Familienplanung hinsichtlich Eizellenreserve in Betracht.
  • Präeklampsie: Etwa 500.000 schwangere Frauen wurden ordnungsgemäß mit Präeklampsie-Verhältnis-Tests behandelt.
  • Nichtinvasive pränatale Tests (NIPT): Über zwei Millionen werdende Mütter erhielten genaue Informationen über ihre Babys.
Umfassendes Portfolio

Optimierung des Versorgungsstandards für bessere Behandlungen²⁵

Unser Engagement für ständige Innovation hat ein Portfolio mit Tests für Frauen hervorgebracht, die hochpräzise Ergebnisse liefern, Ungewissheiten beseitigen und frühe und angemessene Entscheidungen ermöglichen.

  • Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): Im Januar 2024 erhielt Roche die CE-Kennzeichnung für den Elecsys® Anti-Müller-Hormon (AMH) Plus Immunoassay zur Identifizierung der Morphologie polyzystischer Ovarien als Teil der Diagnose des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS).26
  • Fortpflanzungsfähigkeit: Mit unserem Elecsys® AMH Plus Immunoassay sind klinisch vertrauenswürdige Einschätzungen der Eizellenreserve und eine Prognose des Ansprechens auf eine kontrollierte ovarielle Stimulation möglich.27
  • Präeklampsie: Die Messung des Elecsys® sFlt-1/PlGF-Quotienten ist ein verlässliches Instrument zur Vorhersage, bei welchen schwangeren Frauen ein Verdacht auf Präeklampsie besteht. Mit diesen zusätzlichen Informationen können die Ärztinnen und Ärzte sicherer sein, gesunde Frauen nach Hause zu schicken und sich auf Patienten zu konzentrieren, bei denen das Risiko einer Präeklampsie höher ist.28
  • Schwangerschaftsdiabetes: Ein frühzeitiges Eingreifen und eine genaue, regelmäßige Überwachung mit dem Blutzuckermessgerät Accu-Chek von Roche in Verbindung mit der mySugr App helfen, dass Mutter und Kind während der gesamten Schwangerschaft gesund bleiben.29,30
  • NIPT: Der Harmony-Test von Roche untersucht Trisomie 21, Trisomie 18 und Trisomie 13 mit größerer Genauigkeit und weniger falsch-positiven Ergebnissen als herkömmliche Serum-Screening-Methoden auf häufige Trisomien. Er kann bereits in der 10. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.20
  • Gynäkologische Krebserkrankungen: Unser Portfolio umfasst Hilfsmittel zur Beurteilung des Risikos und der Diagnoseoptionen bei Krebserkrankungen der weiblichen Fortpflanzungsorgane. Bei Gebärmutterhalskrebs wird der HPV-DNA-Nachweis von der WHO als primärer Screening-Test empfohlen, um eine Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs zu erreichen.31 Zu unseren Lösungen für Gebärmutterhalskrebs gehört der cobas® HPV-Test, der erste von der FDA zugelassene, CE-gekennzeichnete und von der WHO vorqualifizierte HPV-Test für das primäre Gebärmutterhalskrebs-Screening, der jetzt auch von der FDA für die Selbstentnahme der Probe durch die Patientinnen zugelassen ist. Er verhilft den Ärztinnen und Ärzten zu wichtigen Hinweisen über das Krankheitsrisiko einer Patienten und hilft bei Entscheidungen über die nächsten Versorgungsschritte.
Gleichberechtigte Versorgung

Weltweite Unterstützung der Frauengesundheit

Wir bei Roche sind überzeugt, dass jede Frau von einer maßgeschneiderten und gerechten Gesundheitsversorgung profitieren sollte. Aus diesem Grund arbeiten wir mit Partnern zusammen, um den Zugang zu verbessern und sicherzustellen, dass Roche in Schlüsselbereichen langfristige Auswirkungen für Frauen und ihre Familien hat:

  • AMH Plus: Wir arbeiten eng mit Ferring Pharmaceuticals zusammen, um den Zugang für Frauen mit Unfruchtbarkeit in China zu erweitern.
  • NIPT: Wir erweitern den Zugang, indem wir Änderungen bei Kostenerstattungssystemen in mehr als 20 Ländern vorantreiben, um verlässliche Antworten für Frauen zu ermöglichen.
  • Präeklampsie: Wir arbeiten weiterhin mit medizinischen Verbänden an der Übernahme von Leitlinien und mit Ländern an Erstattungen zusammen.
  • Gebärmutterhalskrebs-Screening: Unsere Partnerschaften zielen darauf ab, die Hindernisse bei der Versorgung zu verringern und sicherzustellen, dass HPV-DNA-Tests alle Frauen erreichen, unabhängig davon, wo sie auf der Welt leben.

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Literatur

  1. Jabeen A et al. Polycystic Ovarian Syndrome: Prevalence, Predisposing Factors, and Awareness Among Adolescent and Young Girls of South India. Cureus. 2022 Aug 12; 14(8):e27943.
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  31. WHO report on cancer: setting priorities, investing wisely and providing care for all (2020) https://www.who.int/publications/i/item/who-report-on-cancer-setting-priorities-investingwisely-and-providing-care-for-all. Zugriff im März 2024.